GeoCPM Modellierungsprozess: Unterschied zwischen den Versionen

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=Modellauswahl & Berechnungsziel=
 
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Sowohl Kanalnetz- als auch Oberflächenmodelle beinhalten eigene Ansätze zur Abflussbildung. Werden beide Modell miteinander gekoppelt, muss vor der Berechnung entschieden werden, über welches Modell der effektive bzw. abflusswirksame Niederschlagsanteil berechnet werden soll. Im Folgenden werden Unterschiede zwischen den Ergebnissen der möglichen Modellkombinationen ausgehend vom Ansatz zur Abflussbildung benannt.
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Sowohl Kanalnetz- als auch Oberflächenmodelle beinhalten eigene Ansätze zur Abflussbildung. Werden beide Modelle miteinander gekoppelt, muss vor der Berechnung entschieden werden, über welches Modell der effektive bzw. abflusswirksame Niederschlagsanteil berechnet werden soll. Im Folgenden werden Unterschiede zwischen den Ergebnissen der möglichen Modellkombinationen ausgehend vom Ansatz zur Abflussbildung benannt.
  
Wir orientieren uns an den KLAS-Leitfaden für Starkniederschläge der Hochschule Bremen, wobei Sie auch unter [[Berechnungsvarianten_für_Oberflächenmodelle|Berechnungsvarianten für Oberflächenmodelle]] eine erste Übersicht der möglichen Modellvarianten finden.
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Wir orientieren uns an dem KLAS-Leitfaden für Starkniederschläge der Hochschule Bremen, wobei Sie auch unter [[Berechnungsvarianten_für_Oberflächenmodelle|Berechnungsvarianten für Oberflächenmodelle]] eine erste Übersicht der möglichen Modellvarianten finden.
  
 
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=Aufbereiten der Eingangsdaten=
 
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==Auflösen der Polygongrenze für Gebäudebruchkanten==
 
==Auflösen der Polygongrenze für Gebäudebruchkanten==
Die Überlappende Polygone werden zusammengelegt, dadurch überschneiden sich die Bruchkanten nicht! Dadurch kommt es zu deutlich weniger Instabiliäten während der Berechnungen!  
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Die überlappenden Polygone werden zusammengelegt, dadurch überschneiden sich die Bruchkanten nicht! Dadurch kommt es zu deutlich weniger Instabilitäten während der Berechnungen!  
Wetere Vorteile durch die geringeren Bruchkanten:  
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*Import geht deutlich schneller
 
*Import geht deutlich schneller
 
*Unterteilung der Bruchkanten ist schneller
 
*Unterteilung der Bruchkanten ist schneller
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==Puffer==
 
==Puffer==
Diese Funktion kann umfangreich für verschiedene Bruchkanten oder Eingangsdaten verwendet werden! Z.B. kann die Einzugsgebietsgrenze kann erweitert oder verkürzt werden. Dadurch können wiederum die Häuserbruchkanten zugeschnitten werden, damit hier keine Überlappung der Häuserbruchkanten mit der Grenze vorliegen. Im Normalfall empfehlen wir die Grenze des Einzugsgebiets um einen geringen Betrag zu verschieben (-0,5m bis -1m) zu versetzen und die eingehenden Häuser auszuschneiden. Zusätzlich hätten Sie auch die Möglichkeit die Punkte vorab durch einen Positiven Puffer (+100m) zuzuschneiden, sodass Sie bereits die Datenmenge reduzieren beim Import nach ++SYSTEMS!
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Diese Funktion kann umfangreich für verschiedene Bruchkanten oder Eingangsdaten verwendet werden! Z.B. kann die Einzugsgebietsgrenze erweitert oder verkürzt werden. Dadurch können wiederum die Häuserbruchkanten zugeschnitten werden, damit hier keine Überlappung der Häuserbruchkanten mit der Grenze vorliegt. Im Normalfall empfehlen wir, die Grenze des Einzugsgebiets um einen geringen Betrag zu versetzen (-0,5 m bis -1 m) und die eingehenden Häuser auszuschneiden. Zusätzlich hätten Sie auch die Möglichkeit, die Punkte vorab durch einen positiven Puffer (+100 m) zuzuschneiden, sodass Sie bereits beim Import nach ++SYSTEMS die Datenmenge reduzieren!
  
 
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==Zuschneiden==
 
==Zuschneiden==
*Die gepufferte Einzugsgebietsgrenze kann dazu genutzt werden andere Shapedateien auf das Einzugsgebiet zuzuschneiden -> keine Bruchkanten außerhalb des Einzugsgebiet
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*Die gepufferte Einzugsgebietsgrenze kann dazu genutzt werden, andere Shapedateien auf das Einzugsgebiet zuzuschneiden -> keine Bruchkanten außerhalb des Einzugsgebiets
  
 
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===Import Punkte + Triangulation + Ausdünnung auf 1 m²===
 
===Import Punkte + Triangulation + Ausdünnung auf 1 m²===
 
*Import der Punkte über Shape oder Textfile
 
*Import der Punkte über Shape oder Textfile
*Triangulation der Importieren Geländepunkte
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*Triangulation der importierten Geländepunkte
 
*Ausdünnen der Punkte auf eine maximale Dreiecksfläche von 1 m²
 
*Ausdünnen der Punkte auf eine maximale Dreiecksfläche von 1 m²
  

Aktuelle Version vom 27. August 2026, 07:30 Uhr

Modellschritte in GeoCPM

GeoCPM image047.png


Modellauswahl & Berechnungsziel

Sowohl Kanalnetz- als auch Oberflächenmodelle beinhalten eigene Ansätze zur Abflussbildung. Werden beide Modelle miteinander gekoppelt, muss vor der Berechnung entschieden werden, über welches Modell der effektive bzw. abflusswirksame Niederschlagsanteil berechnet werden soll. Im Folgenden werden Unterschiede zwischen den Ergebnissen der möglichen Modellkombinationen ausgehend vom Ansatz zur Abflussbildung benannt.

Wir orientieren uns an dem KLAS-Leitfaden für Starkniederschläge der Hochschule Bremen, wobei Sie auch unter Berechnungsvarianten für Oberflächenmodelle eine erste Übersicht der möglichen Modellvarianten finden.

Geocpm Varianten 4.png


Aufbereiten der Eingangsdaten

Auflösen der Polygongrenze für Gebäudebruchkanten

Die überlappenden Polygone werden zusammengelegt, dadurch überschneiden sich die Bruchkanten nicht! Dadurch kommt es zu deutlich weniger Instabilitäten während der Berechnungen! Weitere Vorteile durch die geringeren Bruchkanten:

  • Import geht deutlich schneller
  • Unterteilung der Bruchkanten ist schneller
  • Bearbeitung der Datenmenge ist geringer
GeoCPM ARCGIS 01.png
Quelle: ArcGIS (desktop.arcgis.com/de)


Ausführung der Funktion in QGIS - Beispieldaten ALKIS Gebäudeumrisse:

GeoCPM QGIS 01.png

Puffer

Diese Funktion kann umfangreich für verschiedene Bruchkanten oder Eingangsdaten verwendet werden! Z.B. kann die Einzugsgebietsgrenze erweitert oder verkürzt werden. Dadurch können wiederum die Häuserbruchkanten zugeschnitten werden, damit hier keine Überlappung der Häuserbruchkanten mit der Grenze vorliegt. Im Normalfall empfehlen wir, die Grenze des Einzugsgebiets um einen geringen Betrag zu versetzen (-0,5 m bis -1 m) und die eingehenden Häuser auszuschneiden. Zusätzlich hätten Sie auch die Möglichkeit, die Punkte vorab durch einen positiven Puffer (+100 m) zuzuschneiden, sodass Sie bereits beim Import nach ++SYSTEMS die Datenmenge reduzieren!

GeoCPM ARCGIS 03.png
Quelle: ArcGIS (desktop.arcgis.com/de)


Beispiel für die Funktion Puffer und die Anwendung auf die Häuserbruchkanten & Einzugsgebiete

GeoCPM QGIS 03.png

Zuschneiden

  • Die gepufferte Einzugsgebietsgrenze kann dazu genutzt werden, andere Shapedateien auf das Einzugsgebiet zuzuschneiden -> keine Bruchkanten außerhalb des Einzugsgebiets
GeoCPM ARCGIS 04.png
Quelle: ArcGIS (desktop.arcgis.com/de)


GeoCPM QGIS 04.png


Aufbau Digitales Geländemodell

Urgelände

GeoCPM P 01.png


Import Punkte + Triangulation + Ausdünnung auf 1 m²

  • Import der Punkte über Shape oder Textfile
  • Triangulation der importierten Geländepunkte
  • Ausdünnen der Punkte auf eine maximale Dreiecksfläche von 1 m²

Einzugsgebiet

GeoCPM P 02.png


Mögliche Fehlerquellen oder Probleme bei der Randbruchkante

  • Einzugsgebietsgrenze außerhalb der Punktmenge -> NotANumber (NAN) Werte auf der Bruchkante
  • Undichte Einzugsgebietsgrenze -> Loch setzen löscht auch alle anderen Geländepunkte
  • Unterteilung Interpoliert!


Häuserbruchkanten

GeoCPM P 03.png


Mögliche Fehlerquellen oder Probleme bei der Häuserbruchkanten

  • Häuserbruchkante außerhalb des Einzugsgebiets -> NotANumber (NAN) Werte auf der Bruchkante
  • Häuserbruchkante hat nicht die Höhen des DGM -> Unterteilung ist deutlich feiner als gewünscht (3D Linie wird zur Unterteilung verwendet!) -> Einzelne Spitzen der Bruchkanten
  • Feine Strukturen können Instabilitäten hervorrufen -> vorherige Vereinfachung!


Partitionsdaten übergeben

GeoCPM P 04.png


Mögliche Fehlerquellen oder Probleme bei den Partitionen

  • Vor der Berechnung vergessen die Daten zu übergeben
  • Fehlerhafte Partition -> Übertragung der Daten wird abgebrochen

Worauf ist bei der Modellierung zu achten?
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