Verfahren (Sanierung)

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Sanierungsverfahren definieren die möglichen Arten und Weisen der Sanierung (z. B. Fräsen, Liner) und werden hier verwaltet.

Sanierungsverfahren

Sanierungsverfahren definieren mögliche Arten und Weisen „Verfahren“ der Sanierung. Beispiele sind „Schlauchliner“ oder „Fräsen“.

Kontextmenü: Sanierung → Verfahren

Kontextmenü Sanierung → Verfahren
Funktion Beschreibung
Neu Ein neues Sanierungsverfahren wird angelegt. Der (Kanal-)Sanierungsverfahrensdialog öffnet sich.
Neues Kombiverfahren Ein neues Kombinationsverfahren wird angelegt. Der Kombinationsdialog öffnet sich.
Neues Unterverzeichnis Ein neues Unterverzeichnis zur Gruppierung von Verfahren wird erzeugt. Umbenennung per Klick möglich. Verfahren können per Drag & Drop oder über den Dialog verschoben werden.

Kontextmenü: Sanierung → Verfahren → Verfahrensname

Kontextmenü Sanierung → Verfahren → Verfahrensname
Funktion Beschreibung
Ändern Öffnet den (Kanal-)Sanierungsverfahrensdialog zur Bearbeitung.
Löschen Löscht das gewählte Verfahren.
Kopie erstellen Erstellt eine Kopie des Verfahrens im selben Unterverzeichnis.

Kontextmenü: Sanierung → Verfahren → Verzeichnisname

Kontextmenü Sanierung → Verfahren → Verzeichnisname
Funktion Beschreibung
Unterverzeichnis löschen Verzeichnis wird gelöscht, Elemente werden ins Hauptverzeichnis verschoben.
Elemente löschen Nur die enthaltenen Elemente werden gelöscht.
Unterverzeichnis und Elemente löschen Verzeichnis inklusive Inhalt wird gelöscht.


Kanalsanierungsverfahrensdialog

Der Dialog „Kanalsanierungsverfahren“ erlaubt es, spezielle Eigenschaften definierter Sanierungsverfahren festzulegen:

  • Namen und Namenskürzel können sowohl manuell eingegeben werden, als auch aus der ISYBAU Tabelle S101 mittels des entsprechenden Drop-Down Menüs ausgewählt werden.
  • Neben Drag & Drop im Baum kann das Unterverzeichnis eines Verfahrens auch im Dialog festgelegt werden.
  • Mittels Setzen der entsprechenden Haken kann definiert werden, auf welche Objekttypen das Verfahren anwendbar ist. Es wird unterschieden zwischen Schacht, Haltung und Anschlussleitung. Verbindungsschächte werden äquivalent zu Schächten behandelt.
  • Über das Drop-Down Menü „Symbol“ kann dem Verfahren ein im Projekt angelegtes Symbol zugewiesen werden. Das ausgewählte Symbol wird im Dialog als Vorschaubild rechts neben dem Drop-Down Menü dargestellt und sowohl in der Plananzeige als auch im Maßnahmenaktenreiter zur Identifikation des Sanierungsverfahrens verwendet, sofern die Anzeige von Symbolen in der Ansichtskonfiguration zur Sanierung freigeschaltet ist.
  • Mittels der Symbolgröße in Metern auf der Karte kann eingestellt werden, wie groß das Symbol in der Planansicht dargestellt wird.
  • Über einen Farbauswahldialog kann die Standardfarbe des Verfahrens ausgewählt werden. Diese kann dann in der Ansichtskonfiguration zur Einfärbung der mit dem Verfahren definierten Sanierungsmaßnahmen verwendet werden.
  • Die Kosten des Verfahrens in Euro können direkt eingegeben werden.
  • In einem nebenstehenden Drop-Down Menü kann ausgewählt werden, ob der Preis pro Stück, m, m², m³, h oder pro kg definiert sein soll.
  • Über Preisstaffeln kann die Abhängigkeit des Preises von Eigenschaften des zu sanierenden Objektes ausgedrückt werden.
    • Zu den Eigenschaften des Objektes Profilhöhe, Material und Tiefenlage wird je eine Tabelle aus Wertepaaren gespeichert.
    • Über die Schaltfläche „Neue Zeile“ wird für alle Tabellen eine neue Zeile eingefügt. Über die Schaltfläche „Zeile löschen“ wird die Zeile des aktuell aktiven Feldes aus allen Tabellen gelöscht.
    • Die Wertepaare bestehen aus je einem Wert der Eigenschaft und einem Modifikator.
    • Werte der Eigenschaft „Tiefenlage“ werden auf ganze Meter gerundet, sowohl für die eingegebenen Werte, als auch für die aus dem Objekt berechneten Werte, um eine sinnvolle Eingabe einer Tiefenlage-Preisstaffel zu ermöglichen.
    • Trifft eine Eigenschaft des Objektes einen eingegebenen Wert der Eigenschaft genau (Vorsicht: es wird nicht interpoliert), wird der Modifikator auf den angegebenen Preis angewendet.
    • Gibt es für mehrere Eigenschaften passende eingegebene Werte, werden mehrere Modifikatoren in der Reihenfolge von links nach rechts auf den eingegebenen Preis angewendet.
    • Trifft keiner der eingegebenen Eigenschaftswerte die Eigenschaften des zu sanierenden Objektes genau, wird kein Modifikator angewandt und der eingegebene Preis gilt unverändert.
    • Ein Modifikator besteht aus einem Operator, direkt gefolgt (ohne Leerzeichen) von einem Zahlenwert.
    • Divisionen können durch Multiplikation mit dem Kehrwert des Divisors abgebildet werden
    • Steht im Feld Modifikator lediglich das Zeichen „X“ oder „x“, wird zum Ausdruck gebracht, dass das Verfahren auf Objekte mit der entsprechenden Eigenschaft nicht angewendet werden kann. Im Falle einer Definition einer Maßnahme mit der entsprechenden Eigenschaft und dem entsprechenden Verfahren wird eine Warnmeldung ausgegeben und der Preis nicht berechnet.
  • Zusätzlich kann ein Kommentar zu jedem Verfahren gespeichert werden


Modifikatoren

Ein Modifikator besteht aus einem Operator direkt gefolgt von einem Zahlenwert.

Operator Wirkung
+ Wert wird addiert
- Wert wird subtrahiert
* Preis wird multipliziert
= Preis wird ersetzt

Kombinations-Kanalsanierungsverfahrensdialog

Dieser Dialog ermöglicht das Erstellen von Kombinationen bereits definierter Verfahren.

Typischer Anwendungsfall: häufig aufeinanderfolgende Arbeitsschritte werden als ein Verfahren zusammengefasst.

Eigenschaften

  • Name
  • Namenskürzel
  • Unterverzeichnis
  • Anwendbarkeit
  • Symbol
  • Symbolgröße
  • Standardfarbe
  • Kommentar

Ein eigener Preis oder eine Preisstaffel kann nicht definiert werden. Der Preis ergibt sich aus der Summe der Einzelverfahren.

Definition der Kombination

  • Rechte Liste: verfügbare Verfahren (filterbar nach Unterverzeichnis)
  • „Verfahren übernehmen“ → Übernahme in linke Liste
  • „Löschen“ → Entfernen aus Auswahl
  • „nach oben“ / „nach unten“ → Reihenfolge ändern