Bruchkanten: Unterschied zwischen den Versionen
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Generell werden immer nur diejenigen Bruchkantenmengen dargestellt, die dem aktuell ausgewählten Geländemodell zugewiesen sind. Ist kein Geländemodell ausgewählt, so wird die ausgewählte Bruchkantenmenge angezeigt. | Generell werden immer nur diejenigen Bruchkantenmengen dargestellt, die dem aktuell ausgewählten Geländemodell zugewiesen sind. Ist kein Geländemodell ausgewählt, so wird die ausgewählte Bruchkantenmenge angezeigt. | ||
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| Bruchkante ändern || Klicken Sie auf eine beliebige BK um die Art bzw. Höhe zu ändern. | | Bruchkante ändern || Klicken Sie auf eine beliebige BK um die Art bzw. Höhe zu ändern. | ||
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| − | | Bruchkante unterteilen || Mit dieser Funktion können Sie sehr lange BK in kleine Teilstücke unterteilen. Dies führt zu einer verbesserten Oberflächenstruktur mit gleichmäßigeren Oberflächenelementen. Geben Sie den maximalen Abstand zwischen 2 BK-Punkten an. Die Unterteilung wird automatisch ( | + | | Bruchkante unterteilen || Mit dieser Funktion können Sie sehr lange BK in kleine Teilstücke unterteilen. Dies führt zu einer verbesserten Oberflächenstruktur mit gleichmäßigeren Oberflächenelementen. Geben Sie den maximalen Abstand zwischen 2 BK-Punkten an. Die Unterteilung wird automatisch (auch für eine markierte Teilmenge) durchgeführt. |
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| + | | Bruchkante vergröbern || Mit dieser Funktion können Sie zu fein gegliederte Bruchkanten vergröbern, ohne den Verlauf der Bruchkanten signifikant zu ändern. Es muss eine Winkeltoleranz und ein maximaler Abstand zwischen den Bruchkanten-Punkten eingegeben werden. Die Unterteilung wird automatisch (auch für eine markierte Teilmenge) durchgeführt. | ||
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| Punkthöhen aus DGM übernehmen || Die Punkthöhen der BK-Punkte werden beim ersten digitalisieren bzw. einspielen vergeben. Falls Sie zu einem späteren Zeitpunkt neue Geländehöhen vergeben möchten, können Sie diese mit dieser Funktion aus dem aktuell ausgewählten Geländemodell übernehmen. | | Punkthöhen aus DGM übernehmen || Die Punkthöhen der BK-Punkte werden beim ersten digitalisieren bzw. einspielen vergeben. Falls Sie zu einem späteren Zeitpunkt neue Geländehöhen vergeben möchten, können Sie diese mit dieser Funktion aus dem aktuell ausgewählten Geländemodell übernehmen. | ||
Aktuelle Version vom 31. August 2026, 15:21 Uhr
Das Konzept der Bruchkanten dient der detaillierten Aufnahme von Strukturen in das Geländemodell. Geländepunkte, die primär aus Laserscanbefliegungen stammen können keine senkrechten Strukturen transportieren, deshalb wurden hierfür die Bruchkanten eingefügt. Die Bruchkantenverwaltung finden Sie im Projektbaum direkt über den Geländemodellen.
Die Bruchkanten könnten aus verschiedenen Quellen importiert werden (DXF, Shape, Partition), oder aber auch direkt im Modell digitalisiert werden. Zum Beispiel aus Flurkarten, Straßenkarten, etc. im DXF-Format und SHAPE-Format eingelesen werden. Der DXF Importdialog:
Wählen Sie hier die DXF Datei mit den Bruchkanteninformationen aus. Danach die Layer in denen die Informationen abgelegt sind. Mehrfachauswahl ist mit der STRG-Taste wiederum möglich. Der Fangradius bestimmt, wann zwei Endpunkte von verschiedenen Bruchkanten aufeinander einrasten.
Der SHAPE Importdialog:
Wichtig ist auch die Angabe der Bruchkantenhöhe und des Typs. Der orthogonale Pfeil zeigt immer auf die höher liegende Seite der jeweiligen Linie.
Die Bruchkante wird erst in das Modell vermascht - sobald eine neuerliche Triangulierung ausgeführt wird. Deshalb ist auch nach der Bearbeitung von Bruchkanten eine erneute Triangulierung nötig.
Sie können beliebig viele Bruchkantenmengen (z.B. Grenze, Hauptgebäude, Nebengebäude, Gehwege, Mauer, etc.) anlegen. Diese erhalten allerdings erst Gültigkeit, wenn die Menge einem Geländemodell zugewiesen wurde. Mehrfachzuweisungen sind möglich. Die Zuweisungsfunktion finden Sie im Kontextmenü des Geländemodellobjekts.
Im Geländedialog können Sie nun die Bruchkantenmengen dem Geländemodell zuweisen.
HINWEIS:
- Änderungen an den Bruchkanten beeinflussen das Geländemodell erst bei der nächsten Triangulierung
- Bis zur ersten Triangulierung kann alles wieder Rückgängig gemacht werden
- Regelmäßige Kopien der BK-Menge und des Geländemodells anlegen
- Nach der Bearbeitung von Bruchkanten immer die „Strukturbasierte Ausdünnung“ verwenden
Inhaltsverzeichnis
Bruchkante unterteilen
Ein Bruchkantensegment ist immer eine Kante eines Dreiecks und muss somit unterteilt werden. Für die Unterteilung soll eine dem Dreiecksraster angepasste Länge gewählt werden. Auch hier wieder in der Toolbox Bruchkanten den Button unterteilen wählen.
Es stehen verschiedene Ansätze für die Punkthöhenberechnung zur Verfügung:
- Lineare BK-Punkthöhe: Interpoliert die Höhen zwischen vorhanden Punkten! Nur Verwenden bei 3D Polylinien aufbereitet aus der Vermessung, zum Beispiel Gewässerbruchkanten (Böschungsoberkante, Sohle, etc...)
- Höhe aus DGM: legt die Teilstücke der Bruchkante auf das bestehende Geländemodell. Verwendung bei Strukturelementen, welche aus den Basisdaten keine Höhe mitgeliefert bekommen (Gebäude, Randbruchkante, etc..)
- Lineare BK-Punkthöhe mit DGM-angepasster BK-Höhe: Interpoliert zwischen den Fixpunkten und legt diese Höhe auf das Geländemodell. Verwendung bei Mauern und Schallschutzwänden.
Bruchkante vergröbern
Ab der Version 18 können Sie die Funktion Bruchkanten vergröbern nutzen, um Teilstücke von Bruchkanten zusammenzufassen, ohne den Bruchkantenverlauf signifikant zu verändern. Dies ist beispielsweise sinnvoll, wenn Sie die Bruchkante zuvor für Ihre Dreiecksgröße im Netz zu fein untergliedert haben. Über die Winkeltoleranz und den maximalen Abstand in dem Eingabefenster kann der Grad der Vergröberung bestimmt werden.
Bruchkante interpolieren zwischen Anfangs- und Endpunkt
Mit der Version 17 steht Ihnen eine neue Funktion zur Verfügung, um Bruchkantenhöhen zwischen Anfangs- und Endwert zu interpolieren . Hierzu wird linear zwischen den Punkten interpoliert und alle Stützstellen dementsprechend mit neuen Höhen angepasst. Dies ermöglicht zum Beispiel über wenige Vermessungspunkte eine Interpolation von Punkten und eine schnelle Möglichkeit, Gräben zu digitalisieren, ohne jede Höhe händisch anpassen zu müssen.
Aufruf über Kontextmenü der Bruchkante:
Objektebene
Generell werden immer nur diejenigen Bruchkantenmengen dargestellt, die dem aktuell ausgewählten Geländemodell zugewiesen sind. Ist kein Geländemodell ausgewählt, so wird die ausgewählte Bruchkantenmenge angezeigt.
Vorgehen Bruchkanten
Einzelne Schritte beim Import der Bruchkante
Webinar Bruchkanten 22.5.2019
Bruchkanten sind ein mächtiges Werkzeug um detaillierte Geländemodelle, wie wir sie im urbanen Raum benötigen, zu modellieren. Dabei sind die Bruchkanten doch im Prinzip nichts anderes als mehr oder weniger hohe Treppenstufen, ein vertikaler Versatz im normalerweise doch so linearen Geländemodell. So wie sich in den letzten 10 Jahren die Oberflächenabflussberechnung weiter entwickelt hat, wurde die Anwendung von Bruchkanten immer häufiger und vor allem auch anspruchsvoller. Bei all den Erfolgen blieben aber auch Fehlinterpretationen und Probleme beim Umgang mit Bruchkanten nicht aus. In diesem Webinar möchten wir Ihnen einige Grundlagen zu den Bruchkanten geben, vor allem aber Vorgehen an die Hand geben um das volle Potential von GeoCPM auszunutzen.
- Wann und wo sind Bruchkanten sinnvoll (Meinung des Autors)?
- Warum Häuser- und Gehwegskanten?
- Bruchkanten und Ihre Auswirkungen auf das Geländemodell
- Wissenswertes zum Import
- Wann ist die Bruchkante Teil des Geländemodells und was hab ich davon?
- Auf die Höhe kommt es an (Punkthöhen aus dem DGM übernehmen)
- Ändern und Entfernen von vorhandenen Bruchkanten
- Definieren von Außengrenzen
- Die Sache mit dem Loch (Loch setzen)
- Die Teilung (Bruchkanten unterteilen)
- Reparatur gefällig (Reparieren von Bruchkantenmengen)
- Bachprofile schärfen mit Bruchkanten