Schritt-für-Schritt-Anleitung Flow und Variantenabhängige Attribute: Unterschied zwischen den Seiten

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Attribute können auf einem Gültigkeitsbereich beschränkt werden.
Ein solcher Gültigkeitsbereich kann durch eine Berechnungsvariante definiert sein. In diesem Fall bekommt das Attribut als Präfix den Namen der Variante gefolgt von einem doppelten Doppelpunkt '''::'''.


<div style="text-align:justify;">
Beispiele:


1. Knoten:
*<Variantenname>::Abdeckplatte=1
Als Schachtattribut wird für diese Variante mit dem Namen Variantenname dem Schacht nur für diese Variante eine Gerinneabdeckung verpasst.


<div class="res-img">[[File:Flow_image067.png|800px|center]]</div>
In diesem Beispiel werden für drei Varianten die Wehrkronen auf einen neuen Wert gesetzt.


*<Variantenname>::Klärüberlauf Krone=516.2


=Grundlagen=
2. Abschnitt:


Flow++ setzt auf die hydrodynamische Abflusstransportberechnung an und ermöglicht somit eine realistische Abbildung der Schmutzstoffe und -frachten im Kanalnetz. Der neue  zeitsymmetrische Ansatz von Flow++ für die Durchmischung von Schmutzstoffen regelt den mechanischen Einfluss des Niederschlags auf den Schmutztransport. Es handelt sich dabei um einen gleichmäßig durchmischten Reaktor, der auch z.B. in der Lage ist, Rückfluss von Schmutzstoffen abzubilden. Zusätzlich gibt es hier die Möglichkeiten, individuelle oder automatisch funktionale Einheiten (sog. FE‘s) über die Berechnungsknoten der hydraulischen Berechnung hinaus zu definieren. Dies ermöglicht auch die Bilanzierung von sehr komplexen Sonderbauwerken der Kanalisation. Dieses Programmfeature wird als "Bilanzierungsaufsatz" auf die bestehende Berechnungskern der Schmutzfracht gesehen.
*<Variantenname>::Profilhöhe=2000


[[File:Flow_image001.png|600px|center]]
3. Einzugsgebiet:
<div class="center"> Darstellung des Moduls Flow und der Berechnungsgrundlage, sowie Bilanzierung mit Funktionalen Einheiten</div><br />


{{Hinweis-Box|
*<Variantenname>::Anteil undurchlässig Prozent=50
Text=
*<Variantenname>::Einwohner=5
Ausgangsbasis für jedes FLOW++ Projekt ist ein vollständig modelliertes und rechenbares Kanalnetzprojekt. Alle Sonderbauwerke sind bereits eingepflegt und rechenbar. Bei dieser Anleitung wird über ausreichend Erfahrung mit dem Programmsystem ++SYSTEMS Hydraulik vorausgesetzt.}}
*<Variantenname>::Siedlungsdichte/ha=15.3
Soll für eine gewisse Variante mit dem Namen <Variantenname> ein Knoten oder eine Abschnitt nicht exis¬tent sein (z.B. für den Ist-Zustand gegenüber dem Planungzustand) so kann dies mit dem Attribut
*<Variantenname>::Ignoriert=1
bewerkstelligt werden.


==Aktivieren des Schmutzfracht Moduls in den Projekteinstellungen==
Beispielsweise erhält das fiktive Zentralbecken nach A102 diese Attribut für alle Berechnungsvarianten außer für die Zentralbeckenvariante. Sie können beliebig viele Attribute vergeben.
Wie jedes Modul in ++SYSTEMS kann auch das Modul FLOW++ (Schmutzfracht) in den Projekteinstellungen separat zu- bzw. auch abgeschaltet werden. Sobald das Modul FLOW++ zugeschaltet wurde, sind die Funktionen der Schmutzfracht im Projektbaum Auswertungen\Hydraulische Berechnungen\Schmutzfrachtberechnung sichtbar.


<div class="res-img">[[File:Flow_image002.png|300px|center]]</div>
Die Attribute stehen zur Verfügung für Themenpläne, Ausdrücke, Abfragen und Färbungen. Sie müssen nicht gesondert in einem sog. Data-Dictionary abgelegt werden, sondern sind einfach durch Eintippen in dem Dialog definierbar. Sie stehen sogleich allen anderen artspezifischen Objekten über die Listbox zur Verfü¬gung und können dann auch über die „Markierte Ändern“ - Funktionen auf Objektteilmengen übertragen werden.
<div class="center"> Aktivieren des Moduls Flow in den Projekteinstellungen</div><br />


==Arbeitsschritte==
==Auflistung der Variantenabhängigen Attribute==


Im Folgenden wurde versucht, die FLOW++ Arbeitsschritte in einem Fließschema darzustellen:
<div class="col col-12 form-group">
<div class="card">
<div class="card-header"; style="background-color: #b50d7c;color: white;text-align: center">'''Variantenabhängige Attribute der Abschnitte'''</div>
<div class="card-body">
<!--<div class="scrollable">-->
{| cellpadding="20" cellspacing="0" class="wikitable centered"
!Variantenabhängiges Attribut ||Einheit||Beschreibung
|-
|-
|Anfang Sohle||[müNN]|| Ändert die Anschlusshöhe des Abschnittes an den Anfangsknoten.
|-
|Ende Sohle||[müNN]|| Ändert die Anschlusshöhe des Abschnittes an den Endknoten.
|-
|Entwässerungssystem||Ganze Zahl [0,3]|| Ändert das Entwässerungssystem:
*0 = Unbekannt
*1 = Mischwasser
*2 = Regenwasser
*3 = Schutzwasser
|-
|Ignoriert||Ganze Zahl [0,1]|| Setzt den ''Hacken'' bei Ignoriert für den ausgewählten Abschnitt! Dadurch werden die Abschnitte nicht mehr in der Berechnung mitberücksichtigt und werden ausgeblendet - fährt man mit der Maus über das ausgeblendete Objekt wird es dennoch angezeigt.
|-
|Kanalart||Ganze Zahl [0,4]|| Ändert das Entwässerungssystem.
*0 = Unbekannt
*1 = Druckrohrleitung
*2 = Freispiegelkanal
*3 = Sonderkanal
|-
|Material|| Text = [Material-Schlüssel]||Ändert das Material - Das Material muss vorher angelegt werden oder es kann eines aus den Standardmaterialen verwendet werden. Zuweisung erfolgt über den Material-Schlüssel!
|-
|Profil||Ganze Zahl [Profil-Schlüssel]|| Ändert das Profil - Das Profil muss vorher angelegt werden oder es kann eines aus den Standardprofilen verwendet werden. Zuweisung erfolgt über den Profil-Schlüssel!
|-
|Profilhöhe||[mm]||Ändert die Profilhöhe des jweiligen Abschnittes. Die Höhe wird hier in [mm] angegeben - die Breite richtet sich dann automatisch an das ausgewählte Profil!
|-
<!--
|RAS_EW_index||
|-
|RAS_EW_modus|
|-
|RAS_EW_n||
|-
|RAS_EW_q||
|-
|RAS_EW_psi||
|-
|RAS_EW_Rn||
|-
-->
|Skalierungsbreit||[m]|| Setzt die Skalierungsbreite für das ausgewählte Profil variantenabhängig. Hier kann eine Dezimalzahl in [m] eingegeben werden.
|-
|Typ||Ganze Zahl [0,9]||Ändert den Typ des Abschnittes:  
*0 = vorhanden
*1 = geplant
*2 = fiktiv
*3 = außer Betrieb
*4 = stillgelegt
*5 = sonstiges
*6 = rückgebaut
|}
</div></div>
</div>
</div>


<div class="res-img">[[File:ZB6.png|800px|center]]</div>
<div class="col-md-8 mx-auto">
<div class="center"> Arbeitsschritte für eine Schmutzfrachtberechnung im Nachweisverfahren</div><br />
<div class="card">
<div class="card-header"; style="background-color: #b50d7c;color: white;text-align: center">'''Oberflächenabflusskennwerte'''</div>
<div class="card-body">
<!--<div class="scrollable">-->
{| cellpadding="20" cellspacing="0" class="wikitable centered"
!Variantenabhängiges Attribut ||Einheit||Beschreibung
|-
|Anteil undurchlässig in Prozent||[%]|| Ändert den Anteil des undurchlässigen Flächenanteils. Hier wird eine Prozenteingabe erwartet!
|-
|Art konstanter Zufluss||Ganze Zahl [0,6]||Ändert die Art des konstanten Zuflusses:
*0 = kein Eintrag
*1 = Gewerbliches Abwasser
*2 = Fremdwasser
*3 = Häusliches Abwasser
*4 = Schmutzwasser
*5 = Trockenwetterzufluss
*6 = Regenwasser
|-
|Einleitend||Ganze Zahl [0,1]|| Der ''Hacken'' wird bei Einleitend für die Flächen gesetzt, wenn hier Einleitend gleich 1 gesetzt wird - dieses Attribut hat nur Auswirkungen, wenn in der Hydraulikvariante im Reiter ''Seitliche Zuflüsse'' die Teileinzugsgebiete auf ''nur Einleitend'' gesetzt werden. Dadurch lassen sich Flächen bequem variantenabhängig steuern - gilt natürlich nur für zugewiesene Flächen!
|-
|Einwohner||Dezimalzahl|| Ändert die Anzahl der Enwohner über die Eingabe einer Dezimalzahl für die jeweilige Fläche.
|-
|Siedlungsdichte/ha||Dezimalzahl|| Ändert die Siedlungsdichte auf der Fläche! Einwohner werden automatisch angepasst.
|-
|Konstanter Zufluss||Dezimalzahl||Übergibt einen Konstanten Zufluss für die jeweilige Fläche variantenabhängig. Dabei kann eine Dezimalzahl eingegeben werden. Es muss zuvor ein Art des konstanten Zuflusses auf der Fläche festgelegt werden!
|-
|Regenabfluss||[1,0]||Setzt den ''Haken'' bei Regenabfluss. Wenn der Haken nicht gesetzt ist findet auf dieser Fläche auch kein Ermittlung des Regenwasserabfluss statt - Trockenwetter ist davon nicht betroffen!
|-
|}
</div></div>
</div>
</div>




Im IST-Zustand:
<div class="col col-12 form-group">
*Schmutzfrachtvariante und Schmutzstoffe anlegen, Belastungskategorien I–III zuweisen, Kläranlagenablauf definieren
<div class="card">
*Vorarbeiten: rechenfähiges Netz mit Sonderbauwerken aufbauen, optional um das Kontinuum über den Gebietsniederschlag ergänzen
<div class="card-header"; style="background-color: #b50d7c;color: white;text-align: center">'''Variantenabhängige Attribute der Knoten'''</div>
*Funktionale Einheiten erstellen
<div class="card-body">
*Hydraulikvariante Ist-Zustand berechnen
<!--<div class="scrollable">-->
*Gesamtvolumen einmalig ermitteln
{| cellpadding="20" cellspacing="0" class="wikitable centered"
*Parameter der Schmutzfrachtberechnung anpassen
!Variantenabhängiges Attribut ||Einheit||Beschreibung
*Schmutzfracht Ist-Zustand berechnen
|-
 
|Abdeckplatte||Ganze Zahl [0,1]|| Setzt den ''Haken'' bei der Abdeckplatte und ermöglicht dadurch einen andere Verlustberechnung im Schacht!
Optional anschließend die Zentralbeckenvariante:
|-
*Rückhaltung/Wirkungsgrad definieren
|Ablauf Abflussberechnung||[1,4]|| Der Knoten muss als Sonderbauwerk 6x gestezt sein - Ändert die Abflussberechnung:
*Zentralbeckenvariante anlegen
*0 = Abschnittsdaten
*Nennweiten iterativ erhöhen
*1 = kritische Regenspende
*Hydraulikvariante Zentralbecken berechnen
*2 = Beschränkter Abfluss
*Schmutzfracht Zentralbeckenvariante berechnen
*3 = Kennlinie
 
|-
Beide Zweige münden zum Schluss in die '''Auswertung der Ergebnisse'''.
|Ablauf Anteil||[%]||Der Knoten muss als Sonderbauwerk 12 gestezt sein - Anteilige Verteilung der ablaufenden Mengen in den ausgewählten Abschnitt.  
 
|-
=Modellaufbau=
|Ablauf Kennlinie HB||Dezimalzahl|| Der Knoten muss als Sonderbauwerk 6x gestezt sein und eine Kennlinie ausgewählt sein - hier kann dann der Wert HB variantenabhängig verändert werden - Faktor mit dem man die Kennlinie in der Höhe strecken kann.
==Niederschlagskontinuum==
|-
In diesem Beispiel wird eine Synthetische Niederschlagsreihe über 52 Jahre im MD Format eingelesen und verwendet. Mit der Aktuellen Version können solche Dateien im sogenannten MD-Format auch Massenweise importiert werden.
|Ablauf Kennlinie Nummer||[Nummer Kennlinie]|| Der Knoten muss als Sonderbauwerk 6x gestezt sein und eine Kennlinie ausgewählt sein - hier kann dann für eine Variante eine andere Kennlinie über die Kennliniennummer Px oder Dx vergeben werden.
 
|-
{{Hinweis-Box
|Ablauf Kennlinie QB||Dezimalzahl|| Der Knoten muss als Sonderbauwerk 6x gestezt sein und eine Kennlinie ausgewählt sein - hier kann dann der Wert QB variantenabhängig verändert werden - Faktor mit dem man die Kennlinien im Durchfluss strecken kann.
|Text = <br> Dateien haben nicht die Endung .md - dies ist nur der offizielle Formatname, die Endung ist meist .dat oder .reg!}}
|-
 
|Ablauf Maximaler Abfluss||[l/s]|| Der Knoten muss als Sonderbauwerk 6x gestezt sein - hier kann dann der Abfluss als konstanter Wert ''gedrosselt'' werden. Bezeichnung im Dialog: Beschränkter Abfluss
===Importieren der Niederschlagsdaten in Regenmessstationen===
|-
Hierfür einfach mit Rechtsklick auf den Ordner Regenmessstation (im Projektbaum) den Import über MD-Format auswählen. Es öffnet sich ein neues Fenster mit der Möglichkeit, die gewünschten Regenreihen einzulesen. Hier einfach die Dateien markieren und auswählen.
|Ablauf Profil||[Profil-Schlüssel]||Der Knoten muss als Sonderbauwerk 6x gestetzt sein - Verändert das Profil der ablaufenden Haltungen
 
|-
Rechtsklick auf Regenmessstationen – Import – MD Format
|Ablauf Profilhöhe||[m]|| Der Knoten muss als Sonderbauwerk 6x gestezt sein - falls eine Wandöffnung aktiv ist, kann über dieses Attribute die Profilhöhe variantenabhängig angepasst werden!
 
|-
<div class="res-img">[[File:Flow_image065.png|600px|center]]</div>
|Ablauf Profilbreite||[m]|| Der Knoten muss als Sonderbauwerk 6x gestezt sein - falls eine Wandöffnung aktiv ist, kann über dieses Attribute die Profilbreite variantenabhängig angepasst werden!
<div class="center"> Importdialog der Regenreihe im MD Format</div></br>
|-
 
|Ablauf Regenspende||[l/s*ha]|| Der Knoten muss als Sonderbauwerk 6x gestezt sein - Setzt eine kritische Regenspende für den Ablauf.
Es wird eine Regenmessstation erzeugt, dabei öffnet sich gleichzeitig der Objektdialog für diesselbige.
|-
Vergeben Sie einen Namen für die Regenmessstation und falls nicht über die MD Datei bereitgestellt die Lagekoordinate. Über den Kalender können die Niederschlagsintensitäten der einzelnen Tage betrachtet werden. Diese Zeitreihe „Synthetische Niederschlagsreihe“ , gespeichert unter Kennlinien – Kurven, gibt den Gesamtzeitraum der Aufzeichnung wieder.
|Ablauf Rückstauklappe||Ganze Zahl [0,1]|| Setzte den ''Haken'' bei der Rückstauklappe. Bei 1 wird eine Rückstauklappe gestetzt, sodass kein Rückstau aus den vorangehenden Kanal berechnet wird.
 
|-
<div class="res-img">[[File:Flow_image066.png|600px|center]]</div>
|Ablauf Verlustbeiwert||Dezimlazahl [-]|| Der Knoten muss als Sonderbauwerk 6x gestezt sein - Setzt den Verlustbeiwert der Wandöffnung variantenabhängig.
<div class="center">Dialog der Regenmessstation – Importierte Regenreihe</div><br />
|-
 
|Becken nutzbare Höhe||Dezimalzahl [m]||  Der Knoten muss als Sonderbauwerk 6x gestezt sein - Setzt die nutzbare Höhe des Beckens variantenabhängig.
===Erstellen des Gebietsniederschlages===
|-
Aus den Zeitreihen der Regenmessstationen gilt es nun über Gebietsniederschläge Regenereignisse, deren Abflussverhalten simuliert werden soll, herauszufiltern. Dabei ist die Wahl der dabei anzugebenden Parameter entscheidend für die entstehenden Regenereignisse! Im ersten Schritt wird die gewünschte Regenmessstation ausgewählt und danach die Parameter des Gebietsniederschlags festgelegt:
|Bodenöffnung Länge||[m]|| Fluteingabe - Der Knoten muss als Sonderbauwerk 52 gestezt sein - Setzt die Länge der Bodenöffnung [m].
*Niederschlag wird berücksichtigt ab: Niederschlagsintensitäten die unterhalb des hier eingegebenen Wertes gelten bei der Regenbildung als Regenpause. Innerhalb eines ermittelten  Regenverlaufes werden aber auch diese Intensitäten berücksichtigt.
|-
*Regenunterteilung durch Pausen von mindestens: diese hier festgelegte Zeitspanne muss an allen Regenmessstationen die Niederschlagsintensität unterhalb der Grenze „Niederschlag wird berücksichtigt ab“ liegen um das davor liegende Regenereignis abzuschließen und in der Folge bei überschreiten von „Niederschlag wird berücksichtigt ab“ ein neues Regenereignis zu beginnen. Dabei bekommen die gebildeten Regenereignisse die davorliegende Trockenperiode mitgespeichert.
|Bodenöffnung Breite||[m]|| Fluteingabe - Der Knoten muss als Sonderbauwerk 52 gestezt sein - Setzt die Länge der Bodenbreite [m].
 
|-
Um die Kontinuumssimulation realistisch zu rechnen muss somit die Trennzeit mindestens der Netzentleerungszeit eines vollgefüllten Kanalnetzes entsprechen.
|Deckelhöhe||[müNN]|| Ändert die Deckelhöhe des jeweiligen Knotens variantenabhängig!
 
|-
<div class="res-img">[[File:Flow_image006.png|600px|center]]</div>
|Druckdichter Deckel|| Ganze Zahl [0,1]|| Setzt den ''Haken'' bei druckdichter Deckel. Bei 1 erhält der Knoten einen druckdichten Deckel.
<div class="center">Dialog Regenreihe aus Messstationen</div><br />
|-
 
|Energiehöhe||[müNN]|| Übergibt einen Energiehöhe, wenn das Bauwerk 91 Auslaufbauwerk mit Vorfluterwasserstand aktiv ist.
<p style="color: #b50d7c ">Fazit:</p> Je länger die Trennzeit gewählt wird desto weniger Regenereignisse entstehen. Diese Regen sind dafür länger und in Summe muss mehr Simulationszeit berechnet werden. Bei kürzerer Trennzeit besteht die Gefahr, dass ein Regen der in der Simulation auf ein leeres Netz gerechnet wird in Wirklichkeit auf ein vorbelastetes Netz trifft. Die Trennzeit sollte daher der tatsächlichen Entleerungsdauer des Netzes entsprechen. Wird in der Hydraulikvariante ein Gebietsniederschlag ausgewählt wird abgefragt ob die Regentrennzeit als „Max. Nachlaufzeit nach Regenende“ (TRMX) übernommen werden soll. In den meisten Fällen sollte hier der Wert TRMX der Regentrennzeit entsprechen.
|-
 
|Energieverlustbeiwert||Dezimalzahl [-]|| Fluteingabe - Der Knoten muss als Sonderbauwerk 11 gestezt sein - Setzt die den Energieverlustwert!
<div class="res-img">[[File:Flow_image007.png|600px|center]]</div>
|-
<div class="center">Hydraulikvariante Laufzeitkontrolle</div><br />
|Grundfläche||[m²]||Setzt eine Grundfläche für den jeweiligen Knoten in [m²]. Dadurch ändert sich natürlich das Volumen - wenn keine vertikale Formveränderung aktiv ist!
 
|-
Auf die nach dem oben beschriebenen Verfahren entstandenen Regenereignisse kann noch ein Filter angesetzt werden. Dabei muss eine Vorschrift ausgewählt werden, z.B. Verteilungsvorschrift nach KOSTRA DWD oder dergleichen. Die Naturregen werden nun entsprechend der Vorschrift analysiert und dann ausgefiltert. Dadurch können Starkregenserien für den Überflutungsnachweis gebildet werden. Auch im Nachgang können Filter auf den Gebietsniederschlag angewendet werden, wie zum Beispiel Regen die zu Entlastungen geführt oder die einen Überstau verursacht haben. Des Weiteren ist auch eine Regenauswertung bezüglich Extremwertstatistik möglich. Für die Schmutzfrachtberechnung, wo es um die Bilanzierung der Abflussmengen zur Kläranlage bzw. der Entlastungsmenge geht, dürfen keine Regen „weggefiltert“ werden. Für den Gebietsniederschlag ist auch eine Statistik über alle Regen sowie eine Einzelstatistik verfügbar. Diese sollte aufgerufen und auf Plausibilität geprüft werden.
|Ignoriert||Ganze Zahl [0,1]|| Setzt den ''Hacken'' bei Ignoriert für den ausgewählten Knoten! Dadurch werden die Knoten in der Berechnung als ''Standardschacht'' gewertet. Sonderbauwerke werden ignoriert!
 
|-
<div class="res-img">[[File:Flow_image008.png|600px|center]]</div>
|Maximale Überstauhöhe||[]|| FLUT maximale Überstauhöhe
<div class="center">Einzelstatistik der Regenereignisse</div><br />
|-
 
|Radius||[m]|| Setzt einen Radius für den jeweiligen Knoten in [m]. Dadurch ändert sich natürlich das Volumen - wenn keine vertikale Formveränderung aktiv ist!
Durch Anklicken der Spaltenköpfe kann danach sortiert werden.
|-
<div class="res-img">[[File:Flow_image009.png|600px|center]]</div>
|Regenabfluss ist||Ganze Zahl [0,2]|| Fluteinagebe - Berechnung ohne Bauwerksdaten -  Regenabfluss ist gleich
<div class="center">Einzelstatistik der Regenereignisse - Sortiert</div><br />
*0 = [l/s]
 
*1 = Trockenwetterabfluss
 
*2 = Schmutzwasserabfluss
 
|-
===Implementieren von Ganglinien===
|Schachtkennzeichen||Ganze Zahl [0,3]|| Ändert das Schachtkennzeichen:
Für eine detaillierte Schmutzfracht besteht in ++System die Möglichkeit die Trockenwetterzugaben über Tages-, Wochen- und Jahresganglinien abzubilden. Die Verwaltung erfolgt im Projektbaum Zeitreihen. Die Trockenwetterganglinien können verändert, dupliziert und gelöscht werden.
*0 = Unbekannt
Dabei wird gewöhnlich der häusliche Abfluss mit einer Tagesganglinie, der Fremdwasserzufluss mit einer Jahresganglinie und der industrielle Zufluss mit einer Wochenganglinie verknüpft. Das hydrodynamische Berechnungsverfahren ermittelt automatisch, zu jedem Zeitpunkt während des Berechnungslaufes, aus der Anfangszeit des Regenereignisses, die korrekte Faktorisierung des Trockenwetterzuflusses aus den zugewiesenen Trockenwetterganglinien.
*1 = Regelschacht
Im ersten Schritt müssen die Ganglinien neu erstellt werden über den '''Projektbaum\Zeitreihen\Ganglinien'''.
*2 = Sonderschacht
Der Aufbau der Trockenwetterganglinien erfolgt in unterschiedlichen Kombinationen und Hierarchiestufen. Dabei werden die Werte nach dem Format Jahres-, Wochen- und Tag wie folgt in 52 Wochen, 7 Tage und 24 Stunden gegliedert.
*3 = Verbindungsschacht
 
|-
<div class="res-img">[[File:Flow_image010.png|500px|center]]</div>
|Sohlhöhe||[müNN]|| Setzt die Sohlhöhe des Beckens oder Knoten Variantenabhängig.
<div class="center"> Beispiel für eine Tagesganglinie, hier im 4h Intervall mit Abfluss 1l/s für den Zeitraum 8:00 bis 20:00 Uhr </div><br />
|-
 
|Beckenüberlauf Krone||[müNN]|| Der Knoten muss als Sonderbauwerk 6x gestezt sein - Verändert die Höhe der Krone für den Beckenüberlauf!
 
|-
<div class="res-img">[[File:Flow_image011.png|500px|center]]</div>
|Überlauf Länge||[m]|| Der Knoten muss als Sonderbauwerk 6x gestezt sein - Setzt die Länge des Übrelaufs variantenabhängig für den Beckenüberlauf!
<div class="center"> Beispiel für eine Wochenganglinie, hier im Tagesintervall mit verschiedenen Abflüssen m³/s für den Zeitraum Montag bis Samstag </div><br />
|-
 
|Überlauf Überfallbeiwert||[-]||Der Knoten muss als Sonderbauwerk 6x gestezt sein - Setzt den Überfallbeiwert variantenabhängig für den Beckenüberlauf! Hier sind Werte zwischen 0,4 und 0,8 erlaubt!
Jeder Haltungszuflusstyp (Häuslicher- Gewerblicher- sowie Fremdwasser - mit Ausnahme des Regenwasserzuflusses) kann in Summe mit einer solchen Ganglinie bzw. einem solchen Ganglinientupel verknüpft werden. Die Zuweisung erfolgt im Dialog der Einzugsgebiete, bzw. im Dialog der Haltungszuflüsse (hier sind auch nicht-grafische Zuflüsse möglich).
|-
In diesem Fall soll die Wochenganglinie für die Autowaschanlage Mobby übergeben werden. Dafür wurde ein Nichtgraphisches Element an der gewünschten Schmutzwasserhaltung hinzugefügt und die Tages und Wochenganglinie ausgewählt.
|Klärüberlauf Krone||[müNN]|| Der Knoten muss als Sonderbauwerk 63-64 gestezt sein - Verändert die Höhe der Krone für den Klärüberlauf!
 
|-
<div class="res-img">[[File:Flow_image012.png|800px|center]]</div>
|Klärüberlauf Länge||[m]|| Der Knoten muss als Sonderbauwerk 63-64 gestezt sein - Setzt die Länge des Übrelaufs variantenabhängig für den Klärüberlauf!
<div class="center"> Haltungsdialog - zuweisen von Ganglinien über nichtgrafisches Element </div><br />
|-
 
|Klärüberlauf Höhe||[m]|| Der Knoten muss als Sonderbauwerk 63-64 gestezt sein - Setzt die Höhe des Übrelaufs variantenabhängig für den Klärüberlauf!
<div class="res-img">[[File:Flow_image013.png|600px|center]]</div>
|-
<div class="center"> Dialog zum zuweisen der Ganglinie </div><br />
|Klärüberlauf Überfallbeiwert||[-]||Der Knoten muss als Sonderbauwerk 63-64 gestezt sein - Setzt den Überfallbeiwert variantenabhängig für den Klärüberlauf! Hier sind Werte zwischen 0,4 und 0,8 erlaubt!
 
|-
==Hydraulikvariante als Grundlage der Schmutzfrachtberechnung==
|Überlauf Verlustbeiwert||Dezimalzahl [-]||Fluteingabe - Der Knoten muss als Sonderbauwerk 53 gestezt sein - Setzt den Verlustbeiwert bei der Entlastung.
Für eine erfolgreiche Schmutzfrachtberechnung müssen vorerst verschiedene Parameter in der Hydraulikvariante und der dazugehörigen Schmutzfrachtvariante angepasst und übergeben werden.
|-
 
|Vorfluterwasserstand||[müNN]||Übergibt einen Vorfluterwasserstand, wenn das Bauwerk 91 Auslaufbauwerk mit Vorfluterwasserstand aktiv ist.  
=== „Berechnungsvariante" ===
|-
In diesem Bereich wird festgelegt, welche Art von Berechnung durchgeführt und welche Ergebnisse dabei gespeichert werden sollen.
|}
Hier muss die '''Schmutzfracht'' ausgewählt werden: Anstelle einzelner, vollständiger Ganglinien werden die Ergebnisse über den gesamten Simulationszeitraum in festen Zeitschritten aufbereitet und gespeichert, was insbesondere bei sehr langen Regenreihen (Kontinuumsimulation) Speicherplatz spart.
</div></div>
** '''Schmutzfrachtzeitschritt''': Zeitschritt (z. B. 15 min), in dem die Ergebnisse aufbereitet werden.
</div>
 
[[Datei:Hydraulik V18 Berechnungsvariante.png|1000px|center]]<br>
 
===Regenauswahl===
Hier wird nun der Gebietsniederschlag ausgewählt. Bei Auswahl „MODE“ (Modellregen) wird bei Verfügbarkeit von Gebietsniederschlägen in der Hydraulikvariante freigeschaltet.
 
<div class="res-img">[[File:Flow_image014.png|600px|center]]</div>
<div class="center">Dialog Hydraulikvariante – Auswahl der Regenereignisse</div><br />
 
Die Anzahl der Messjahre die der Gebietsniederschlag repräsentiert wird übernommen. Besteht ein Gebietsniederschlag aus Aufzeichnungen mehrerer Messstationen kann hier die Art der Zuordnung für die Flächenberegnung gewählt werden.
 
<div class="res-img">[[File:Flow_image015.png|600px|center]]</div>
<div class="center"> Meldung: Zeitspanne der Regen übernehmen</div><br />
 
Synthetische Niederschlagsreihen eignen sich auf Grund nicht synchroner Regenpausen nicht für eine ungleichmäßige Beregnung.
In unserem Beispiel wird der Gebietsniederschlag aus einer Station über die Flächen gleichmäßig beregnet.
 
===Seitliche Zuflüsse===
Der Trockenwetterabfluss muss an die Schmutzfracht angepasst werden. Im Standardfall sind hier die Werte für eine reine hydraulische Betrachtungsweise mit dem erhöhten Spitzenanfall zu rechnen. Zu beachten ist hier der Spitzenanfall, dieser muss in der Schmutzfrachtvariante auf 24 stehen damit nicht kontinuierlich mit dem Spitzenanfall gerechnet wird.
<div class="res-img">[[File:Flow_image016.png|600px|center]]</div>
<div class="center">Anpassung des Trockenwetterabfluss für die Schmutzfracht in der Hydraulikvariante </div><br />
 
<div class="res-img">[[File:Flow_image017.png|600px|center]]</div>
<div class="center"> Dialog Hydraulikvariante – Seitliche Zuflüsse - Trockenwetterabfluss auf 24h Mittel umstellen </div><br />
 
 
 
 
===Transport===
Bei der Berechnung mit Naturregen empfiehlt sich für DYNA die Einstellung „Automatisch“ für die Festlegung der Trockenwettervorlaufzeit sowie der Simulationsdauer nach Regenende. Die Ursache hierfür ist die unterschiedliche zeitliche Variation der einzelnen Regenereignisse. Als Beispiel, kann die Regenspitze am Anfang des Ereignisses auftreten und das Netz zum Regenende bereits annähernd geleert sein. In einem anderen Fall ist die Regenspitze am Ende und es muss noch entsprechend lange nachgerechnet werden.
Der Faktor TRFT bestimmt bei wie viel Restregenmenge im Netz die Berechnung beendet werden darf. Als Vergleichsgröße wird das Trockenwettervolumen herangezogen. 2 bedeutet also Simulationsende bei doppeltem Trockenwettervolumen. Dabei sollte es keine Entlastungsvorgänge im Netz mehr geben sodass angenommen werden kann dass diese Restmenge zur Kläranlage abfließt. Die Trockenwettervorlaufzeit wird durch die längste Fließzeit im Netz bestimmt. Trockenwetter wird nur beim ersten Regen gerechnet und gespeichert, bei den weiteren wird darauf aufgesetzt.
Der Parameter TRMX bestimmt wie lange nach einem Regen maximal nachgerechnet werden soll. Dieser sollte der Regentrennzeit entsprechen die beim Aufbau des Gebietsniederschlages verwendet wurde. Ist nach Ablauf dieser Zeit das Kriterium aus TRFT noch nicht erreicht erhält man eine Warnung dass die Regentrennzeit vermutlich zu kurz gewählt wurde.
 
{{Hinweis-Box
|Text = <br> Es empfiehlt sich das Berechnungsverzeichnis bei einem NTFS Dateisystem auf „Komprimiert“ zu setzen. Die Flutkurvendateien (FLKURV*.D) lassen sich gut komprimieren.}}
 
===Längsschnitt===
Der Längsschnitt für ein Kontinuum auszugeben ist in den meisten Fällen nicht sinnvoll, daher wird empfohlen auf die Ausgabe eines Längsschnittes zu verzichten. Das verkürzt die Ausgabe für die Berechnungsergebnisse. Zudem kann mit dem manuellen Längsschnitt jederzeit ein beliebiger Strang aufgerufen werden. Durch Anklicken von ++PLOT wird der Längsschnitt ausgeschalten.
<div class="res-img">[[File:Flow_image021.png|600px|center]]</div>
<div class="center">Längsschnitt erzeugen für die Langzeitsimulation ausschalten </div><br />
 
 
 
===Ergebnisse===
Hier werden die Ergebnisse der Hydraulischen Berechnung zusammengefasst, beachten Sie die Schaltflächen für die Zwischenablage um die angezeigten Ergebnistabellen beispielsweise in einem Bericht einzubauen.
 
{{Hinweis-Box
|Text = <br> Hier werden die Einwohner und Gesamtwerte für das Trockenwetter aufgelistet! Es lohnt sich immer einen Blick auf die Liste zu werfen um hier im Vorfeld schnell Fehler an der Einwohnerzahl oder am Abfluss des Trockenwetters zuf finden!}}
 
<div class="res-img">[[File:Flow_image022.png|600px|center]]</div>
<div class="center">Hydraulikvariante Ergebnisse</div><br />
 
 
===Neue Schmutzfracht erstellen===
Im ersten Schritt muss eine neue Schmutzfrachtvariante über die Hydraulikvariante erstellt werden. Hierfür einfach im Kontextmenü der gewünschten Hydraulikvariante eine neue Schmutzfracht anlegen.
 
<div class="res-img">[[File:Flow_image023.png|600px|center]]</div>
<div class="center">Erstellen einer neuen Schmutzfrachtvariante</div><br />
 
==Schmutzfrachtvariante==
Als erste Aktion muss das Auslaufbauwerk (Schacht) gewählt werden, das dem Kläranlagenzulauf entspricht. Dies kann zum einen automatisch durchgeführt werden, oder der Schacht manuell ausgewählt werden. Diese Zuweisung der Kläranlage erfolgt wiederum über das Kontextmenü. Danach öffnet man die Schmutzfrachtvariante per Doppelklick. Auf drei Aktenreiter verteilt können die weiteren Einstellungen vorgenommen, sowie die Ergebnisse der Berechnung abgerufen werden.
 
===Anpassen der Parameter der Schmutzstoffe===
 
Die Kategorien können jetzt wie auf den Flächen (Objekt) individuell eingestellt werden - hierfür sich das gewünscht Objekt auswählen und im Reiter '''Beregnung/Schmutzfracht''' über das Drop-Down-Menü anpassen! Desweiteren kann hier ein individueller Wert eingegeben werden, falls die Fläche mit den vorbelegten Kategorien nicht abgedeckt werden kann.
 
<div class="res-img">[[File:Flow_A102_04.png|500px|center]]</div>
<div class="center">Objektebene Fläche - im Reiter "Beregnung/Schmutzfracht" finden Sie die individuelle Einstellung für die Flächen</div><br />
 
{{Hinweis-Box
|Text = <br> Die Eingaben der Kategorien ist Schmutzfrachtvariantenabhängig - Das bedeutet das hier auf die richtige Auswahl der Schmutzfrachtvariante Wert gelegt werden muss!  }}
 
<div class="res-img">[[File:Flow_A102_05.png|500px|center]]</div>
 
Natürlich können die Kategorien auch über die Funktion '''markierte ändern...''' für eine ausgewählte Menge an Flächen angepasst werden.
<div class="res-img">[[File:Flow_A102_06.png|800px|center]]</div>
<div class="center">Dialog markierte ändern... für Flächen</div><br />
Desweiteren haben Sie wie gewohnt auch die Möglichkeit diese Objekte nach den Attribute einzufärben, Abfragen zu erstellen oder Eigenschaftslisten aufzurufen.
 
===Bilanzierung Kläranlagenauslauf===
Mit dem A102 sollen die Schmutzfrachten der Kläranlage mit bilanziert und ausgegeben werden. Hierfür wurde im Reiter "Zentralbecken" der Kläranlagenaustrag hinzugefügt. Dieser errechnet sich nach der Gleichung 32 aus dem DWA-A 102-2. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit sowohl eine individuelle Konzentration für AFS63 oder CSB anzugeben.
 
<div class="res-img">[[File:ZB8.png|800px|center]]</div>
<div class="center">Möglichkeit zur Bilanzierung des Kläranlagenauslaufes</div><br />
 
===Erstellen von Funktionalen Einheiten===
{{Hinweis-Box
|Text = <br> Mit dem neuen Umsetzung des Regelwerkes A102 für Flow++ wird die Erstellung der Funktionalen Einheiten vorgegeben. Nur somit können konsistente Ergebnisse nach der Berechnung ausgegeben werden!}}
 
Eine Funktionale Einheit (FE) bezeichnet einen Zusammenschluss von mehreren hydraulischen Sonderbauwerken, welche gekennzeichnet sind durch mindestens eine Entlastung in ein Oberflächengewässer und ein zugeordnetes Einzugsgebiet. Zum Beispiel ein Stauraumkanal mit obenliegender Entlastung benötigt zwei Bauwerke; zum einen ein Bauwerk (typ 65) zur Abflussregulierung, zum anderen ein Entlastungsbauwerk (Typ 62) weiter oben im Netz. Ein anderer gängiger Fall ist ein Fangbecken im Nebenschluss, welches zunächst ein Trennbauwerk (Typ 62-63) benötigt, dessen Entlastung dann in dem Fangbecken (Typ 61-64) endet. Zur Ermittlung dessen Entlastungsrate ist dann nicht das Regenwasser in der Entlastung des Trennbauwerks heranzuziehen, sondern dasjenige, welches oberhalb des Trennbauwerkes anfällt.
 
===Arbeitsschritte für die Erstellung der Funktionalen Einheiten===
*Erstellen einer neuen Funktionalen Einheit
*Art und Anschluss festlegen
*Schwellen definieren:
*Zuerst den Schacht/Bauwerk auswählen und dann die abgehende Haltung wählen
*Ablaufschwelle festlegen
*Schwellen übernehmen und Typ festlegen
*Volumenhaltungen übernehmen und Schwelle zuweisen
*Beckenvolumenschächte übernehmen und Schwelle zuweisen
*Fiktive Schächte oder Haltungen festlegen (kein Volumenelement)
 
Im ersten Schritt muss eine neue Funktionale Einheit erstellt werden, indem über das jeweilige Kontextmenü der Schmutzfracht eine neue Einheit angelegt wird.
 
Es öffnet sich das Dialogfenster der neu erstellten Funktionalen Einheit. Hier müssen jetzt im Einzelnen die Elemente des Sonderbauwerks zusammengeführt werden.
 
<div class="res-img">[[File:Flow_image029.png|600px|center]]</div>
<div class="center">Dialog für die Funktionale Einheit</div><br />
 
Im ersten Schritt werden die Schwellen des Sonderbauwerks festgelegt. Dies kann entweder über die graphische Auswahl im Benutzerfenster geschehen oder über die Suchfunktion, wenn der jeweilige Name bekannt ist. Zuerst muss der Schacht (Sonderbauwerk) ausgewählt werden und danach die abgehende Haltung.
<div class="res-img">[[File:Flow_image030.png|400px|center]]</div>
<div class="center">Dialog Schacht grafisch auswählen</div><br />
 
<div class="res-img">[[File:Flow_image031.png|400px|center]]</div>
<div class="center">Dialog Haltung grafisch auswählen</div><br />
 
Hier müssen alle Knotenpunkte mit den jeweiligen abgehenden Haltungen angegeben werden, welche bilanziert werden sollen. Auch die Drossel mit der jeweiligen Abflusshaltung muss mit eingebracht werden. Das Programm erkennt automatisch ob es sich um eine Abflusshaltung oder um einen Beckenüberlauf handelt.
In diesem Fall werden für das RÜB01 zwei Schwellen definiert: Zum einen die abgehende Haltung in der Drossel. Zum anderen die Entlastungsschwelle in den Vorfluter, also der Beckenüberlauf.
 
<div class="res-img">[[File:Flow_image032.png|300px|center]]</div>
<div class="center">Ergebnis der hinzugefügten Haltungen als Schwellen</div><br />
 
Diese beiden Schwellen müssen jetzt manuell nochmals als bilanzierte Schwelle oder Ablaufschwelle zugewiesen werden. Zuerst wird der Knotenpunkt Drossel und die abgehende Haltung als Ablaufschwelle übernommen.
 
<div class="res-img">[[File:Flow_image033.png|300px|center]]</div>
<div class="center">Manuelle Zuweisung der Schwellen</div><br />
 
Danach werden alle zu bilanzierenden Entlastungsschwellen übernommen und einem Typ manuell zugewiesen.
<div class="res-img">[[File:Flow_image034.png|300px|center]]</div>
<div class="center">Manuelle Zuweisung der zu bilanzierenden Schwellen</div><br />
 
In den folgenden Schritten werden die Volumenschächte und Volumenhaltungen manuell hinzugefügt.
Dieser Schritt kann auch über das Bearbeitungsfenster erfolgen: Hierfür werden alle gewünschten Knoten und Haltungen markiert und über das Kontextmenü des Projektbaums mit Rechtsklick '''Markierte Abschnitte und Knoten als Volumenelemente übernehmen''' der jeweiligen Funktionalen Einheit übergeben.
<div class="res-img">[[File:Flow_image035.png|300px|center]]</div>
<div class="center">Zuweisung Beckenvolumenschächte mit Festlegung der Schwelle</div><br />
Abschnitte und Knotenelemente, welche nicht als Volumenelement aufgenommen werden sollen, aber dennoch Teil des Sonderbauwerks sind, können als fiktive Elemente gesetzt werden. Dabei werden die Durchflussmengen dennoch bilanziert, aber nicht als Volumenelement eingebracht.
 
 
<div class="res-img">[[File:Flow_image036.png|100px|center]]</div>
<div class="center">Fiktive Schächte hinzufügen</div><br />
 
{{Hinweis-Box
|Text = <br> Für die Bilanzierung und die automatische Berechnung des vorgelagerten Kanalnetzvolumens ist es nötig Abschnitte und Knotenelemente konsistent auch als Volumenelemente in die Funktionale Einheit miteinzugeben. Das heißt, dass die Funktionale Einheit keine Volumenelemente auslässt, welche auch für den Zu- und Abfluss benötigt werden. Die Volumenelemente einer Funktionalen Einheit sollten immer an einem Knotenpunkt gestartet und beendet werden.}}
 
Darstellung der Funktionalen Einheiten nach Fertigstellung:
<div class="res-img">[[File:Flow_image037.png|800px|center]]</div>
<div class="center">Darstellung in Flow der Funktionalen Einheiten, im Projektbaum wird eine neue Funktionale Einheit angelegt (links) und die Ausdehnung der FE erscheint grau hinterlegt im Bearbeitungsfenster(rechts)</div><br />
 
{{Hinweis-Box
|Text = <br> alle FE Knoten und Knoten die für FE Schwellen verwendet werden müssen Netzknoten sein bzw. das Speichern von Kurven muss angehakt sein <br> FE's können durch das automatisch auf Knoten und Abschnitten gesetzte Attribut „FE-Nr“ eingefärbt werden}}
 
===Automatische Berechnung des Volumens===
<div class="res-img">[[File:Flow_image041.png|800px|center]]</div>
<div class="center">Statisches vorgelagertes Kanalnetzvolumen und Bauwerksvolumen</div><br />
 
*Statisches Volumen FE: Dieser Wert gibt das Volumen der Schächte und Haltungen die in eine Funktionalen Einheit zusammengefügt wurden summiert und ausgegeben.
*Statisches, vorgelagertes Volumen: Zum anderen wird das vorgelagerte Kanalnetzvolumen als statische Volumen eingebunden, je nach festgelegten Wert in den Einstellungen der jeweiligen Schmutzfracht
 
===Zuweisung der Fläche zu den Funktionalen Einheiten===
Um die ordnungsgemäße Flächenzuweisung zu den jeweiligen Bauwerken zu gewährleisten wurde ein Automatismus geschaffen, welcher die Direkteinzugsgebiete und Gesamteinzugsgebiete der jeweiligen FE Einheiten berechnet. Im Projektbaum der jeweiligen Schmutzfracht das Kontextmenü öffnen und folgende Funktion '''Alle FEs: Direkteinzugsgebiet/Automatisch ermitteln''' ausführen.
 
Für jede angeschlossene Fläche, welche sich im Einzugsgebereich einer Funktionalen Einheit befindet werden Attribute angelegt, welche eine Zuweisung der Fläche zu den FEs ermöglichen.
 
Folgende Attribute werden für jede Fläche angelegt:
*FE_Anteil=1.00
*FE_Name=RÜB01
*FE_Nummer=1
 
{{Hinweis-Box
|Text = <br> Diese Zuweisung sollte bei komplexen Abflusssituationen, wie Vermaschung etc. manuell angepasst werden. Eine Löschung dieser Attribute hat zur Folge, das die Fläche der Einzugsgebiete und der Anteil der undurchlässigen Fläche (Au-Wert) nicht mehr im Detail für jede FE in den Ergebnislisten ausgegeben werden kann! Daher ist eine Manuelle Anpassung und Zuweisung nur in Einzelfällen durchzuführen! }}
 
==Zentralbeckenvariante erstellen==
<div class="res-img">[[File:ZB4.png|right|300px]]</div>
 
Nach der Berechnung des Gesamtvolumens kann die Zentralbeckenvariante erstellt werden. In den meisten Fällen ist es aber ratsam, zuerst den Ist-Zustand eingehend zu testen und zu plausibilisieren!
 
Die Erstellung einer Zentralbeckenvariante erfolgt im Kontextmenü (über rechtsklick) der jeweilige Schmutzfrachtvariante mit dem ausführen der Aktion Zentralbeckenvariante neu: Erstellen. Es wird eine neue Hydraulikvariante mit dem Namen der Schmutzfrachtvariante und dem Anhang _Z erstellt.
 
Nach dem DWA A102 sollen in der Zentralbeckenvariante alle Bauwerke mit Speichervolumen passiviert und an das Ende des Netzes, vor den Kläranlagenzulauf, das Zentralbecken platziert werden. Um einen rückstaufreien Abfluss zum Zentralbecken zu gewährleisten, werden die Profilhöhen des Kanalnetzes im Nachgang iterativ erhöht. Zudem werden Pumpwerke als ideale Pumpstationen gesetzt, welche den ankommenden Abfluss ohne Verluste oder Kennlinie weiterleiten. Das Passivieren von Bauwerken, das Setzen von idealen Pumpstationen sowie die Profilvergrößerung erfolgt über die Erstellung der Zentralbeckenvariante automatisch und über variantenabhängige Attribute. Das Zentralbecken selbst ist als Bilanzierungstool im Reiter des Moduls Flow abgebildet.
 
Die Attribute der Maßnahmen zum rückstaufreien Abfluss umfassen folgende Werte:
*Kontinuum_Z::Profilhöhe=1500
*Kontinuum_Z::Ignoriert=1
 
 
===Erstellen des Zentralbecken===
 
Ab Version 15-Inn ist es nicht mehr erforderlich, eine fiktive Einheit für das Zentralbecken zu erstellen. Für das Zentralbecken ist eine feste Struktur eingeführt worden. Diese ergibt sich aus den Anforderungen aus dem DWA A102. Durch viele Freiheitsgrade auf Grundlage der Anforderungen aus dem DWA A 102 werden die Frachtausträge der Entlastungen beim Zentralbecken über einen Bilanzierungsansatz ermittelt. Hierbei wird der Austrag an den Ausläufen über die sich einstellende Entlastungsmenge während der Simulationszeit innerhalb des ausgewählten Messreihe bilanziert.
 
<div class="res-img">[[File:ZB3.png|center|500px]]</div>
 
Hierbei werden dem Zentralbecken wichtige Parameter aus den vorherigen Einstellungen übergeben. Dem Volumen des Zentralbeckens wird automatisch das Gesamtspeichervolumen aus dem Formblatt zugewiesen. Dies ersetzt die in früheren Programmversionen aufwendigen Feinjustierungen am Becken.
 
'''Umsetzung der Anforderung in FLOW'''
*Erzeugung einer festen Struktur als Durchlaufbecken im Nebenschluss mit vorgeschalteten Beckenüberlauf , auffindbar im Reiter Zentralbecken des Moduls FLOW
*Übernahme des Mischwasserzuflusses als Zufluss zur biologischen Reinigungsstufe (QM), Parameter ist anpassbar.
*Fangteil des ZB mit zugeordnetem Gesamtspeichervolumen laut Formblatt und Anforderungen an den Klärüberlauf und Sedimentationswirkungsgrad, Parameter sind anpassbar.
*Berücksichtigung des Frachtaustrags am Ablauf der Kläranlage, umgesetzt nach Definition DWA A102-2 - Gl. 32
<br>
 
===Dimensionierung der Profilhöhen für die Zentralbeckenvariante===
Im ersten Schritt muss ein geeigneter Starkregen des Kontinuums ausgewählt werden:
Dies gelingt über die Einzelstatistik der Regenereignisse des Gebietsniederschlags. Das Regenereignis, welches für die Iteration verwendet wird, sollte ein möglichst kurzes und starkes Ereignis darstellen. Hier nicht unbedingt den stärksten Regen der Niederschlagsreihe auswählen. In diesem Fall wurde eine sehr kurze Dauerstufe mit 435 min und einer hohen Intensität von 354 l/sha gewählt.
 
<div class="res-img">[[File:Flow_image043.png|center|600px]]</div>
<br>
 
<div class="res-img">[[File:Flow_image048.png|center|600px]]</div>
<br>
Die Iteration kann in der jeweiligen Hydraulikvariante des Zentralbeckens über das Kontextmenü mit '''Dimensionieren iteriert''' aufgerufen werden. Mit diesem Automatismus wird gerechnet und anschließend die erforderliche Profilhöhe übernommen. Mit diesem Ergebnis wird daraufhin erneut gerechnet und die erforderliche Profilhöhe übernommen… Dieser Schritt wird solange durchgeführt bis im berechneten Netz keine Profilvergrößerung mehr erforderlich ist!
Dieser Algorithmus ist fertig, wenn im Meldungsfenster keine weitere DYNA-Berechnung gestartet wird.
 
==Durchführen der Berechnung: Ist-Zustand und Zentralbeckenvariante==
 
Bevor nun das Kontinuum für den Ist-Zustand und die Zentralbecken gerechnet wird empfiehlt sich erst einen einzelnen Regen zu rechnen um eventuelle Fehlermeldungen zu analysieren und manuelle Veränderungen am Netz durchzuführen. Dies gilt sowohl für die hydraulische Berechnung als auch für die Schmutzfrachtberechnung.
Es empfiehlt sich eine schrittweise Erhöhung des Berechnungsregens.
 
<div class="res-img">[[File:Flow_image049.png|center|800px]]</div>
 
 
*Kontrolle der Funktionsfähigkeit des Rechenmodells
*Übernahme von Durchflusskurven für alle relevanten Bauwerke
*Kontrolle der Ergebnislisten und Darstellung der Sonderbauwerke
*Erste Tendenzen für Probleme in der Schmutzfracht sichtbar (schlechtes  Mischungsverhältnis, etc…)
*Sparsamer Umgang mit der Rechenzeit
*Frühzeitig die Möglichkeit nachzumodellieren
 
 
Wenn die Hydraulikvarianten für den IST-Zustand und die Zentralbeckenvariante über die Hydraulik berechnet wurden, kann die Schmutzfrachtberechnung ausgeführt werden! Die Schmutzfracht selbst wird über das Kontextmenü gestartet: '''Ausführen Flow/Ist-Zustand''' und '''Ausführen Flow/Zentralbecken'''
 
{{Hinweis-Box
|Text = <br> Für eine kürzere Berechnungszeit wurde hier statt den üblichen 52 Jahren nur 13 Jahre von 2000 bis 2012 berechnet! <br> Diese Zeitreihe finden Sie auch in den Grundlagen des Projektes!}}
 
{{Hinweis-Box
|Text = <br> Bei der Schmutzfracht werden sehr große Datenmengen gespeichert. Um die Datenmenge und die Performance sinnvoll zu optimieren, empfehlen wir, möglichst alle speziellen Kurven zu deaktivieren, wie zum Beispiel Geschwindigkeiten und Schleppspannungen. <br> Für größere Berechnungen hat es sich außerdem bewährt, die entsprechenden Ordner inklusive der KPP-Dateien über Windows komprimieren zu lassen.
Diese Option finden Sie in den Ordneroptionen unter „Erweitert“.
}}
 
=Ergebnisse der Schmutzfrachtberechnung=
Die Ergebnisse der Schmutzfracht können an verschiedenen Stellen eingesehen und ausgegeben werden:
 
*'''Im Schmutzfrachtdialog - Reiter "Ergebnisse A102"''':
* Bilanzwerte Stoffaustrag - Abfluss & Frachten
* Gegenüberstellung Frachtkennwerte Zentralbecken & Reales System
* Bauwerks- und Entlastungskennwerte
 
<div class="res-img">[[File:Flow_A102_20.png|800px|center]]</div></br>
Erreichbar im Dialog der jeweiligen Schmutzfracht über Doppelklick -> Reiter Ergebnisse Flow
 
 
*'''Ergebnislisten''':
**Grundlagen
**Gebietskenngrößen
**Entlastungsbauwerke
**Zulauf- Entlastungsvolumen
**Frachten und Konzentrationen
**Jahresgrößen
**Bauwerksbezogene Entlastungen
 
<div class="res-img">[[File:Flow_image058.png|center|300px]]</div>
Erreichbar über das Kontextmenü der jeweiligen Schmutzfracht (RK Schmutzfracht -> Ergebnisliste ausgeben)
 
*'''Anzeigen Flow''':
 
**Ausläufe (ohne FE)
***Zentralbecken
***Ist-Zustand
 
**Bauwerke (ohne FE)
***Zentralbecken
***Ist-Zustand
***Ist-Zustand (Markierte)
***Ist-Zustand (Markierte) CSV Export
 
<div class="res-img">[[File:ZB9.png|center|600px]]</div>
Erreichbar über das Kontextmenü der jeweiligen Schmutzfracht (RK Schmutzfrach -> Anzeigen Flow)
 
==Gesamtergebnisse im Schmutzfrachtdialog - Ergebnisse A102==
 
Für die Ergebnisdarstellung der Schmutzfrachtberechnung wird auf das Anwendungsbeispiel verwiesen:
 
<div class="res-img">[[File:Flow_A102_19.png|300px|center]]</div></br>
 
In diesem Zusatz wird eine Schmutzfrachtberechnung nach dem neuen Regelwerk A102 durchgeführt und bewertet.
Für eine schnelle Übersichtlichkeit der Berechnungsergebnisse haben wir uns an die Tabellen und Strukturen dieses Beispielprojektes gehalten.
Hierzu wurde in dem Dialog der Schmutzfracht ein eigener Reiter "Ergebnisse A102" angelegt, welcher die unterschiedlichen Tabellen auf einen Blick verfügbar macht.
 
Hier finden Sie folgende grundlegende Ergebnisse:
 
* Bilanzwerte Stoffaustrag - Abfluss & Frachten: Hier wird für den Ist-Zustand eine Bilanz der Regenwasserabflüsse von den Flächen erstellt - sowie der Stoffabtrag bilanziert.
<div class="res-img">[[File:Flow_image073.png|500px|center]]</div></br>
 
* Gegenüberstellung Frachtkennwerte Zentralbecken & Reales System: Liefert eine schnelle Übersicht über die Entlastungswerte für das Gesamtsystem sowohl im Ist-Zustand, sowie im Zentralbecken. Hier sollte das Zentralbecken im Vergleich zum Ist-Zustand keinen geringeren Frachtaustrag (insgesamt) aufweisen!
 
<div class="res-img">[[File:Flow_image074.png|500px|center]]</div></br>
 
* Bauwerks- und Entlastungskennwerte: Hier werden die Ergebnisse der einzelnen Sonderbauwerke/Funktionalen Einheiten dargestellt. Im Fokus stehen hier die Werte für den Parameter AFS63. <p style="color: #b50d7c ">
 
 
{{Hinweis-Box
|Text = Das Mischverhältnis bezieht sich aber auch weiterhin auf den Parameter CSB!  }}
 
 
<div class="res-img">[[File:Flow_image075.png|500px|center]]</div></br>
 
==Ergebnislisten==
 
*Ergebnislisten
**Grundlagen
**Gebietskenngrößen
**Entlastungsbauwerke
**Zulauf- Entlastungsvolumen
**Frachten und Konzentrationen
**Jahresgrößen
**Bauwerksbezogene Entlastungen
 
Die Ergebnislisten geben einen detaillierten Überblick über die Ergebnisse der Schmutzfrachtberechnung mit Funktionalen Einheiten.
Über das Kontextemenü der jeweiligen Schmutzfracht wird die Ausgabe der Listen gesteuert:
 
<div class="res-img">[[File:Flow_image055.png|center|300px]]</div>
<div class="center">Dialog zum auswählen der Ergebnisse, welche als Dokument dargestellt werden sollen</div><br />
 
Hier können Sie Auswählen welche Ergebnisse Sie ausgeben lassen wollen. Daraufhin öffnet sich das erstellte Dokument in ++System, welches Sie daraufhin als PDF-Datei drucken oder speichern können. Die  Ergebnisse richten sich nach den ausgewählten Kategorien und zeigen entweder die Gesamtmengen oder detaillierte Ergebnisse der einzelnen Regenereignisse.
 
Hier ein Beispiel für eine Ergebnisliste der Zulauf- und Entlastungsvolumina der Funktionalen Einheiten.
 
 
<pdf width="800" height="800" center>File:Weinberg_Flow_Zulauf-und Entlastungsvolumina.pdf</pdf>
 
<!--Eine detaillierte Auflistung der Ergebnislisten und die einzelnen Werte finden Sie unter folgendem Link:
[[Flow-Ergebnislisten]]-->
 
Eine detaillierte Auflistung der Ergebnislisten und die einzelnen Werte finden Sie unter folgendem Link:
[[Flow-Ergebnislisten]]
==Anzeige Flow==
*Anzeigen Flow
**Hydraulikvariante Kontinuum (Ausläufe)
***Zentralbeckenvariante
***Ist-Zustand
**Hydraulikvariante Kontinuum (Bauwerke)
***Zentralbecken
***Ist-Zustand (Markierte)
***Ist-Zustand (Markierte) CSV Export
 
Diese Ergebnisausgabe entspricht der bekannten Ausgabe aus früheren Versionen. Beim Anzeigen der Ergebnisse für Ausläufe oder Bauwerke werden jeweils zwei Tabellen mit den Ergebnissen der Bauwerke oder der Ausläufe gezeigt. In der ersten Tabelle wird immer eine Zusammenfassung aller Werte über den gesamten Zeitraum ausgegeben. In der zweiten Tabelle wird für jedes Bauwerk/jeden Auslauf das Ergebnis der Berechnung für jeden einzelnen Regen ausgegeben. Die Werte beziehen sich hier auf die einzelnen Sonderbauwerke ohne die Bilanzierung der Funktionalen Einheiten.
 
<div class="res-img">[[File:Flow_image060.png|center|600px]]</div>
 
Wie bereits erwähnt, können die tabellarischen Ergebnislisten auch für die einzelnen Regenereignisse ausgegeben werden, dies erhöht natürlich die Ergebniszusammenführung und kann individuell angepasst werden. Diese Einstellung sollte vor dem Berechnungstart der Schmutzfracht geprüft werden.
 
<div class="res-img">[[File:Flow_image057.png|center|600px]]</div>
 
In der zweiten Tabelle (einzelne Regenereignisse) besteht die Möglichkeit, die Fracht- und Konzentrationsverläufe für die aufgelisteten Bauwerke/Ausläufe für jeden Regen im Detail zu sortieren und anzuschauen. Zuerst wurde in der Spalte Fracht-CSB aufsteigend sortiert und mit Doppelklick das dazugehörige Diagramm für den zeitlichen Verlauf der CSB-Fracht geöffnet.
 
<div class="res-img">[[File:Flow_image061.png|center|600px]]</div>
 
Dasselbe wurde bei der Konzentration ausgeführt. Auch hier mit Doppelklick auf einen der Werte und es öffnet sich das Diagramm mit dem zeitlichen Verlauf der Konzentration für das jeweilige Regenereignis.
 
<div class="res-img">[[File:Flow_image062.png|center|600px]]</div>
</div>
</div>

Version vom 4. Mai 2022, 12:53 Uhr

Attribute können auf einem Gültigkeitsbereich beschränkt werden. Ein solcher Gültigkeitsbereich kann durch eine Berechnungsvariante definiert sein. In diesem Fall bekommt das Attribut als Präfix den Namen der Variante gefolgt von einem doppelten Doppelpunkt ::.

Beispiele:

1. Knoten:

  • <Variantenname>::Abdeckplatte=1

Als Schachtattribut wird für diese Variante mit dem Namen Variantenname dem Schacht nur für diese Variante eine Gerinneabdeckung verpasst.

In diesem Beispiel werden für drei Varianten die Wehrkronen auf einen neuen Wert gesetzt.

  • <Variantenname>::Klärüberlauf Krone=516.2

2. Abschnitt:

  • <Variantenname>::Profilhöhe=2000

3. Einzugsgebiet:

  • <Variantenname>::Anteil undurchlässig Prozent=50
  • <Variantenname>::Einwohner=5
  • <Variantenname>::Siedlungsdichte/ha=15.3

Soll für eine gewisse Variante mit dem Namen <Variantenname> ein Knoten oder eine Abschnitt nicht exis¬tent sein (z.B. für den Ist-Zustand gegenüber dem Planungzustand) so kann dies mit dem Attribut

  • <Variantenname>::Ignoriert=1

bewerkstelligt werden.

Beispielsweise erhält das fiktive Zentralbecken nach A102 diese Attribut für alle Berechnungsvarianten außer für die Zentralbeckenvariante. Sie können beliebig viele Attribute vergeben.

Die Attribute stehen zur Verfügung für Themenpläne, Ausdrücke, Abfragen und Färbungen. Sie müssen nicht gesondert in einem sog. Data-Dictionary abgelegt werden, sondern sind einfach durch Eintippen in dem Dialog definierbar. Sie stehen sogleich allen anderen artspezifischen Objekten über die Listbox zur Verfü¬gung und können dann auch über die „Markierte Ändern“ - Funktionen auf Objektteilmengen übertragen werden.

Auflistung der Variantenabhängigen Attribute

Variantenabhängige Attribute der Abschnitte
Variantenabhängiges Attribut Einheit Beschreibung
Anfang Sohle [müNN] Ändert die Anschlusshöhe des Abschnittes an den Anfangsknoten.
Ende Sohle [müNN] Ändert die Anschlusshöhe des Abschnittes an den Endknoten.
Entwässerungssystem Ganze Zahl [0,3] Ändert das Entwässerungssystem:
  • 0 = Unbekannt
  • 1 = Mischwasser
  • 2 = Regenwasser
  • 3 = Schutzwasser
Ignoriert Ganze Zahl [0,1] Setzt den Hacken bei Ignoriert für den ausgewählten Abschnitt! Dadurch werden die Abschnitte nicht mehr in der Berechnung mitberücksichtigt und werden ausgeblendet - fährt man mit der Maus über das ausgeblendete Objekt wird es dennoch angezeigt.
Kanalart Ganze Zahl [0,4] Ändert das Entwässerungssystem.
  • 0 = Unbekannt
  • 1 = Druckrohrleitung
  • 2 = Freispiegelkanal
  • 3 = Sonderkanal
Material Text = [Material-Schlüssel] Ändert das Material - Das Material muss vorher angelegt werden oder es kann eines aus den Standardmaterialen verwendet werden. Zuweisung erfolgt über den Material-Schlüssel!
Profil Ganze Zahl [Profil-Schlüssel] Ändert das Profil - Das Profil muss vorher angelegt werden oder es kann eines aus den Standardprofilen verwendet werden. Zuweisung erfolgt über den Profil-Schlüssel!
Profilhöhe [mm] Ändert die Profilhöhe des jweiligen Abschnittes. Die Höhe wird hier in [mm] angegeben - die Breite richtet sich dann automatisch an das ausgewählte Profil!
Skalierungsbreit [m] Setzt die Skalierungsbreite für das ausgewählte Profil variantenabhängig. Hier kann eine Dezimalzahl in [m] eingegeben werden.
Typ Ganze Zahl [0,9] Ändert den Typ des Abschnittes:
  • 0 = vorhanden
  • 1 = geplant
  • 2 = fiktiv
  • 3 = außer Betrieb
  • 4 = stillgelegt
  • 5 = sonstiges
  • 6 = rückgebaut
Oberflächenabflusskennwerte
Variantenabhängiges Attribut Einheit Beschreibung
Anteil undurchlässig in Prozent [%] Ändert den Anteil des undurchlässigen Flächenanteils. Hier wird eine Prozenteingabe erwartet!
Art konstanter Zufluss Ganze Zahl [0,6] Ändert die Art des konstanten Zuflusses:
  • 0 = kein Eintrag
  • 1 = Gewerbliches Abwasser
  • 2 = Fremdwasser
  • 3 = Häusliches Abwasser
  • 4 = Schmutzwasser
  • 5 = Trockenwetterzufluss
  • 6 = Regenwasser
Einleitend Ganze Zahl [0,1] Der Hacken wird bei Einleitend für die Flächen gesetzt, wenn hier Einleitend gleich 1 gesetzt wird - dieses Attribut hat nur Auswirkungen, wenn in der Hydraulikvariante im Reiter Seitliche Zuflüsse die Teileinzugsgebiete auf nur Einleitend gesetzt werden. Dadurch lassen sich Flächen bequem variantenabhängig steuern - gilt natürlich nur für zugewiesene Flächen!
Einwohner Dezimalzahl Ändert die Anzahl der Enwohner über die Eingabe einer Dezimalzahl für die jeweilige Fläche.
Siedlungsdichte/ha Dezimalzahl Ändert die Siedlungsdichte auf der Fläche! Einwohner werden automatisch angepasst.
Konstanter Zufluss Dezimalzahl Übergibt einen Konstanten Zufluss für die jeweilige Fläche variantenabhängig. Dabei kann eine Dezimalzahl eingegeben werden. Es muss zuvor ein Art des konstanten Zuflusses auf der Fläche festgelegt werden!
Regenabfluss [1,0] Setzt den Haken bei Regenabfluss. Wenn der Haken nicht gesetzt ist findet auf dieser Fläche auch kein Ermittlung des Regenwasserabfluss statt - Trockenwetter ist davon nicht betroffen!


Variantenabhängige Attribute der Knoten
Variantenabhängiges Attribut Einheit Beschreibung
Abdeckplatte Ganze Zahl [0,1] Setzt den Haken bei der Abdeckplatte und ermöglicht dadurch einen andere Verlustberechnung im Schacht!
Ablauf Abflussberechnung [1,4] Der Knoten muss als Sonderbauwerk 6x gestezt sein - Ändert die Abflussberechnung:
  • 0 = Abschnittsdaten
  • 1 = kritische Regenspende
  • 2 = Beschränkter Abfluss
  • 3 = Kennlinie
Ablauf Anteil [%] Der Knoten muss als Sonderbauwerk 12 gestezt sein - Anteilige Verteilung der ablaufenden Mengen in den ausgewählten Abschnitt.
Ablauf Kennlinie HB Dezimalzahl Der Knoten muss als Sonderbauwerk 6x gestezt sein und eine Kennlinie ausgewählt sein - hier kann dann der Wert HB variantenabhängig verändert werden - Faktor mit dem man die Kennlinie in der Höhe strecken kann.
Ablauf Kennlinie Nummer [Nummer Kennlinie] Der Knoten muss als Sonderbauwerk 6x gestezt sein und eine Kennlinie ausgewählt sein - hier kann dann für eine Variante eine andere Kennlinie über die Kennliniennummer Px oder Dx vergeben werden.
Ablauf Kennlinie QB Dezimalzahl Der Knoten muss als Sonderbauwerk 6x gestezt sein und eine Kennlinie ausgewählt sein - hier kann dann der Wert QB variantenabhängig verändert werden - Faktor mit dem man die Kennlinien im Durchfluss strecken kann.
Ablauf Maximaler Abfluss [l/s] Der Knoten muss als Sonderbauwerk 6x gestezt sein - hier kann dann der Abfluss als konstanter Wert gedrosselt werden. Bezeichnung im Dialog: Beschränkter Abfluss
Ablauf Profil [Profil-Schlüssel] Der Knoten muss als Sonderbauwerk 6x gestetzt sein - Verändert das Profil der ablaufenden Haltungen
Ablauf Profilhöhe [m] Der Knoten muss als Sonderbauwerk 6x gestezt sein - falls eine Wandöffnung aktiv ist, kann über dieses Attribute die Profilhöhe variantenabhängig angepasst werden!
Ablauf Profilbreite [m] Der Knoten muss als Sonderbauwerk 6x gestezt sein - falls eine Wandöffnung aktiv ist, kann über dieses Attribute die Profilbreite variantenabhängig angepasst werden!
Ablauf Regenspende [l/s*ha] Der Knoten muss als Sonderbauwerk 6x gestezt sein - Setzt eine kritische Regenspende für den Ablauf.
Ablauf Rückstauklappe Ganze Zahl [0,1] Setzte den Haken bei der Rückstauklappe. Bei 1 wird eine Rückstauklappe gestetzt, sodass kein Rückstau aus den vorangehenden Kanal berechnet wird.
Ablauf Verlustbeiwert Dezimlazahl [-] Der Knoten muss als Sonderbauwerk 6x gestezt sein - Setzt den Verlustbeiwert der Wandöffnung variantenabhängig.
Becken nutzbare Höhe Dezimalzahl [m] Der Knoten muss als Sonderbauwerk 6x gestezt sein - Setzt die nutzbare Höhe des Beckens variantenabhängig.
Bodenöffnung Länge [m] Fluteingabe - Der Knoten muss als Sonderbauwerk 52 gestezt sein - Setzt die Länge der Bodenöffnung [m].
Bodenöffnung Breite [m] Fluteingabe - Der Knoten muss als Sonderbauwerk 52 gestezt sein - Setzt die Länge der Bodenbreite [m].
Deckelhöhe [müNN] Ändert die Deckelhöhe des jeweiligen Knotens variantenabhängig!
Druckdichter Deckel Ganze Zahl [0,1] Setzt den Haken bei druckdichter Deckel. Bei 1 erhält der Knoten einen druckdichten Deckel.
Energiehöhe [müNN] Übergibt einen Energiehöhe, wenn das Bauwerk 91 Auslaufbauwerk mit Vorfluterwasserstand aktiv ist.
Energieverlustbeiwert Dezimalzahl [-] Fluteingabe - Der Knoten muss als Sonderbauwerk 11 gestezt sein - Setzt die den Energieverlustwert!
Grundfläche [m²] Setzt eine Grundfläche für den jeweiligen Knoten in [m²]. Dadurch ändert sich natürlich das Volumen - wenn keine vertikale Formveränderung aktiv ist!
Ignoriert Ganze Zahl [0,1] Setzt den Hacken bei Ignoriert für den ausgewählten Knoten! Dadurch werden die Knoten in der Berechnung als Standardschacht gewertet. Sonderbauwerke werden ignoriert!
Maximale Überstauhöhe [] FLUT maximale Überstauhöhe
Radius [m] Setzt einen Radius für den jeweiligen Knoten in [m]. Dadurch ändert sich natürlich das Volumen - wenn keine vertikale Formveränderung aktiv ist!
Regenabfluss ist Ganze Zahl [0,2] Fluteinagebe - Berechnung ohne Bauwerksdaten - Regenabfluss ist gleich
  • 0 = [l/s]
  • 1 = Trockenwetterabfluss
  • 2 = Schmutzwasserabfluss
Schachtkennzeichen Ganze Zahl [0,3] Ändert das Schachtkennzeichen:
  • 0 = Unbekannt
  • 1 = Regelschacht
  • 2 = Sonderschacht
  • 3 = Verbindungsschacht
Sohlhöhe [müNN] Setzt die Sohlhöhe des Beckens oder Knoten Variantenabhängig.
Beckenüberlauf Krone [müNN] Der Knoten muss als Sonderbauwerk 6x gestezt sein - Verändert die Höhe der Krone für den Beckenüberlauf!
Überlauf Länge [m] Der Knoten muss als Sonderbauwerk 6x gestezt sein - Setzt die Länge des Übrelaufs variantenabhängig für den Beckenüberlauf!
Überlauf Überfallbeiwert [-] Der Knoten muss als Sonderbauwerk 6x gestezt sein - Setzt den Überfallbeiwert variantenabhängig für den Beckenüberlauf! Hier sind Werte zwischen 0,4 und 0,8 erlaubt!
Klärüberlauf Krone [müNN] Der Knoten muss als Sonderbauwerk 63-64 gestezt sein - Verändert die Höhe der Krone für den Klärüberlauf!
Klärüberlauf Länge [m] Der Knoten muss als Sonderbauwerk 63-64 gestezt sein - Setzt die Länge des Übrelaufs variantenabhängig für den Klärüberlauf!
Klärüberlauf Höhe [m] Der Knoten muss als Sonderbauwerk 63-64 gestezt sein - Setzt die Höhe des Übrelaufs variantenabhängig für den Klärüberlauf!
Klärüberlauf Überfallbeiwert [-] Der Knoten muss als Sonderbauwerk 63-64 gestezt sein - Setzt den Überfallbeiwert variantenabhängig für den Klärüberlauf! Hier sind Werte zwischen 0,4 und 0,8 erlaubt!
Überlauf Verlustbeiwert Dezimalzahl [-] Fluteingabe - Der Knoten muss als Sonderbauwerk 53 gestezt sein - Setzt den Verlustbeiwert bei der Entlastung.
Vorfluterwasserstand [müNN] Übergibt einen Vorfluterwasserstand, wenn das Bauwerk 91 Auslaufbauwerk mit Vorfluterwasserstand aktiv ist.